Gelassenheit

Interesse vs. Einfluss

“Gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. [Gelassenheitsgebet]” 

Steven R. Covey fragt bei unseren Gedanken und Taten, ob sie in unserem Interessenbereich oder in unserem Einflussbereich liegen. 

Ist das etwas, an dem ich “nur” ein Interesse habe, oder kann ich es wirklich beeinflussen. 

Alles was unsere Kinder betrifft, ist natürlich für uns von Interesse. Auf viele Dinge (meist sind das mehr als wir glauben), haben wir aber keinen Einfluss. Ähnlich ist das in unserem Job. 

Was Covey empfiehlt ist nun, seine Gedanken, Gespräche und Taten, möglichst auf den Einflussbereich zu konzentrieren. Dafür sollten wir unsere Kraft und unseren Mut aufwenden.  

Was in den Interessenbereich fällt können wir natürlich beobachten, uns darüber freuen oder es betrauern. Wir sollten aber nicht versuchen es zu ändern. 

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Ohnmacht

Ohnmacht bedeutet: Ohne Macht. 

In Ergänzung zu diesem Artikel über Wut, ist dies ein lohnender Gedanke. 

Da ist dieser Moment, indem man seine Machtlosigkeit erkennt. Auf ihn folgen Frustration, Trauer, Scham, Selbstzweifel, Ratlosigkeit und das alles äußert sich in einer Explosion, der Wut. 

Rosamund und Ben Zander raten in diesem Moment dazu zu lächeln und sich selbst zuzurufen: Wie faszinierend! 

Das geht natürlich nicht einfach so, das ist eine Lebenseinstellung. 

Wenn man es schafft, Frustration und Ratlosigkeit durch Neugier zu ersetzen, dann weicht die Wut einem Lächeln. Schließlich kann man jetzt gerade etwas lernen. 

Um das zu schaffen sollten wir uns immer wieder bewusst machen: 

Es ist alles erfunden, auch Ohnmacht und Wut. Und bis dahin denken wir doch bitte an Regel Nr. 6

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