Gelassenheit

Ruhe und Gelassenheit

An diesem Punkt des Jahres kommen wir alle auf solche Gedanken. 

Wie sollten uns doch eigentlich viel öfter besinnen, zur Ruhe kommen, im Moment leben etc. 

Auch ich verdrehe die Augen, wenn ich lese, wie wichtig das ist und dass wir uns doch die Zeit nehmen müssen. 

Schließlich wissen wir das – aber andere Dinge wollen auch erledigt werden. Das ist das ewige Dilemma. 

Es nutzt aber nichts! 

Vielleicht kommen wir der Sache näher, wenn wir bessere Methoden finden. 

Bei Leo Babauta habe ich jetzt einige einfache Übungen gefunden, mit denen die Alltagsintegration von “Ruhe und Gelassenheit” leichter fällt. 

Hier sind meine Top 3: 

  1. Pausieren und durchatmen: Im Laufe des Tages immer mal wieder innehalten und sich auf das Atmen konzentrieren. Nur einige Sekunden. Das ist so simpel, wie es sich liest. Den großen Effekt habe ich aber schon oft erlebt.  
  1. Aushalten etwas nicht zu wissen: Wir wissen die Antwort nicht, normalerweise Googeln wir jetzt. Doch das ist nicht immer nötig. Wir müssen nicht zu allem eine Meinung haben.  
  1. Was würde uns heute glücklich machen? Jeden Tag morgens mit dieser Frage zu beginnen kann uns viel Belastung ersparen. 

Alle 8 Übungen finden sich hier: Reminder: 8 Practices to Get Still & Calm | Leo Babauta auf “zen habits”  

Ich glaube, dass wir viel erreichen können, wenn wir uns kleine Schritte vornehmen und sie wirklich gehen. Und selbst wenn wir schon unzählige Male gescheitert sind, der Versuch, das Richtige zu tun, ist es wert. 

Danke Leo für die Erinnerung. 

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Interesse vs. Einfluss

“Gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. [Gelassenheitsgebet]” 

Steven R. Covey fragt bei unseren Gedanken und Taten, ob sie in unserem Interessenbereich oder in unserem Einflussbereich liegen. 

Ist das etwas, an dem ich “nur” ein Interesse habe, oder kann ich es wirklich beeinflussen. 

Alles was unsere Kinder betrifft, ist natürlich für uns von Interesse. Auf viele Dinge (meist sind das mehr als wir glauben), haben wir aber keinen Einfluss. Ähnlich ist das in unserem Job. 

Was Covey empfiehlt ist nun, seine Gedanken, Gespräche und Taten, möglichst auf den Einflussbereich zu konzentrieren. Dafür sollten wir unsere Kraft und unseren Mut aufwenden.  

Was in den Interessenbereich fällt können wir natürlich beobachten, uns darüber freuen oder es betrauern. Wir sollten aber nicht versuchen es zu ändern. 

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Ohnmacht

Ohnmacht bedeutet: Ohne Macht. 

In Ergänzung zu diesem Artikel über Wut, ist dies ein lohnender Gedanke. 

Da ist dieser Moment, indem man seine Machtlosigkeit erkennt. Auf ihn folgen Frustration, Trauer, Scham, Selbstzweifel, Ratlosigkeit und das alles äußert sich in einer Explosion, der Wut. 

Rosamund und Ben Zander raten in diesem Moment dazu zu lächeln und sich selbst zuzurufen: Wie faszinierend! 

Das geht natürlich nicht einfach so, das ist eine Lebenseinstellung. 

Wenn man es schafft, Frustration und Ratlosigkeit durch Neugier zu ersetzen, dann weicht die Wut einem Lächeln. Schließlich kann man jetzt gerade etwas lernen. 

Um das zu schaffen sollten wir uns immer wieder bewusst machen: 

Es ist alles erfunden, auch Ohnmacht und Wut. Und bis dahin denken wir doch bitte an Regel Nr. 6

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