Digitalisierung

Warum wir Menschen auch in Zukunft wichtig sind

Ich glaube, dass in Zukunft all das digitalisiert und automatisiert werden wird, was man mathematisch berechnen kann.

Das ist viel, aber nicht alles, wie ich hier bereits geschrieben hatte: Artikel: Was bleibt für den Menschen? 

Was ist der Grund dafür, dass es auch in Zukunft kreative, einmalige Arbeit geben wird, für die man Menschen braucht? 

Der Mensch wird als Konsument und als Marketer gebraucht. Der Grund ist die Marktwirtschaft. 

Der Mensch ist der Letzte in der Kette, denn er trifft die finale Kaufentscheidung. Er wird niemals zufrieden sein und immer wieder Lust haben Neues zu probieren. Deshalb kann man auch immer wieder neue Produkte an ihn vermarkten. 

Diese müssen initial erdacht und designt werden. Eine Produktion muss eingerichtet werden und je nachdem wie komplex die dazugehörigen Prozesse sind, muss die Konfiguration der ausführenden Maschinen erweitert werden. 

Die Zyklen in dehnen Neues entsteht, könnten sich exponentiell beschleunigen. Schon im letzten Jahrzehnt, mit zunehmender Globalisierung und Automatisierung, haben sich die Produktlebenszyklen stetig verkürzt. Dies könnte in eine rollierende Innovation übergehen, wodurch vielleicht keine Charge mehr der vorherigen gleicht. 

Wenn Maschinen für Maschinen produzieren, und diese Bereiche könnte es auch geben, dann wäre tatsächlich ein vollkommen menschenfreier Produktions- und Konsumkreislauf möglich. Diese Bereiche werden aber nicht besonders lukrativ sein. Die Rendite auf das dort eingesetzte Kapital wird stetig sinken. 

Wer jedoch hohe Renditen erwirtschaften will, der muss etwas Besonderes liefern.  

Solange wir in unseren Gesellschaften noch emotionale Unterschiede zwischen Menschen und Maschinen machen, wird es auch den Bedarf für menschliche Arbeit geben. 

Wie genau das aussieht, wird die Zukunft zeigen. Solange es aber die Marktwirtschaft gibt, werden sich die Menschen zu beschäftigen wissen, nach Fortschritt streben und Ihren Nutzen mehren wollen. 

Jetzt wird es vielleicht etwas zu philosophisch aber im Grunde heißt das: Wenn es der Sinn des Lebens ist zu streben, dann ist es die Marktwirtschaft die dies ermöglichen kann.

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Digitales Lernen für unsere Kinder

Die Förderung von digitalem Lernen wird leider oft als Beschaffungsprogramm für Computertechnik verstanden. Wenn man aber als Lehrer die Hardware zur Verfügung hat, was macht man dann damit?

Wenn sich die Arbeitsmaterialien so radikal verändern, wenn man selbst privat auch wenig mit Digitalen Medien zu tun hat und wenn man trotz allen Wandels immer noch unter Druck steht, die althergebrachten Vorgaben zu erfüllen, dann ist es sicher schwer einen Anfang zu finden.

Auch wir Eltern bauen zusätzlichen Druck auf. Manchen geht es digital nicht schnell genug. Andere würden den „neumodischen Quatsch“ lieber gar nicht erst anfangen.

Wie setzt man digitale Bildung also konzeptionell um? wie nutzen wir die neue Technik sinnvoll? Wer kann uns helfen?

Das „Netzwerk Digitale Bildung“ bietet mit seiner Webseite eine tolle Plattform für Inspiration, Information, konkrete Beratung und Vernetzung.

Hier findet man Beispiele, Webinare, Tipps und Kontakte zur digitalen Bildung.

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Was sollen wir lernen?

Es heißt immer wir brauchen Spezialisten.

Sicher ist da auch was dran. Aber was macht die Digitalisierung mit diesen Menschen.

Alles was sich mathematisch abbilden lässt wird mittelfristig ein Computer machen. es sei denn, ein Mensch ist billiger.

Das wird entweder dann der Fall sein, wenn es um hoch-komplexe einmalige Dinge geht, für die man eine lebenslange Erfahrung braucht. Oder um so triviale Arbeiten, dass man sie in wenigen Stunden erlernt.

Bei allen anderen Sachen, wird uns Technik zumindest unterstützen, wenn nicht ersetzen.

Was wir aber lernen müssen ist uns Gehör zu verschaffen, zu präsentieren und zu überzeugen.

Es ist nicht mehr unsere Hauptaufgabe das korrekte Ergebnis zu finden, sondern es unseren Stakeholdern zu vermitteln und darauf folgende Reaktionen zu ermöglichen.

Wie kann ich komplizierte Sachverhalte so zusammenfassen und erklären, dass meine Zielgruppe mich versteht, mir folgt und tatsächlich handelt?

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Was bleibt für den Menschen?

Letztlich lassen sich alle unsere Tätigkeiten mathematisch beschreiben. Sobald sie mehrmals durchgeführt werden, kann man sie optimieren, standardisieren und automatisieren.

Meine Prognose für die Zukunft:

Alles was sich standardisieren lässt, wird automatisiert werden.

Das können Dinge sein, die wir uns heute nur schwer vorstellen können: ärztliche Versorgung, Handwerk, öffentlicher Transport.

Künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass Maschinen auch Prozesse durchführen können, die uns höchst individuell vorkommen.

Welche Arbeit bleibt da dem Menschen?

Alles was neu, unerwartet und gefühlsbetont ist:

Überraschungen, Initiative, Spontanität, Zufälliges Verbinden miteinander, Vertrauen, Empathie.

Vielleicht erscheint uns das gruselig, aber dies wird die Welt sein, in der unsere Kinder zurechtkommen müssen – vielleicht auch schon wir.

Wir sollten uns darauf vorbereiten, indem wir diese Fähigkeiten trainieren.

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Wie wir Videokonferenz Tools besser nutzen

Heute habe ich einen Beitrag auf meinem anderen Blog veröffentlicht, der auch gut hierher passt.

Videokonferenzen stehen aktuell sehr hoch im Kurs. Aber wann machen sie überhaupt Sinn? Und wenn ich mich entscheide so etwas durchzuführen oder auch teilzunehmen, wie kann ich mich vorbereiten?

Hier ist der Artikel auf Regional Digital: Wie du Videokonferenzen besser durchführst

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Sind wir plötzlich alle digital?

Plötzlich scheint alles ganz einfach zu sein.

Schüler bilden sich von Zuhause mit Hilfe von Lern-Apps.
Büroangestellte arbeiten im Home-Office.
Die Großeltern telefonieren mit ihren Enkeln per Video. Geschäftstermine und Beratungsgespräche finden über Video-Konferenz-Tools statt.
Und selbst komplexe Workflows werden plötzlich komplett digital auf zentralen Plattformen abgebildet.

Wie konnte das so schnell gehen?
Vor Kurzem war das doch alles noch überflüssiger, neumodischer Unsinn.
Wichtig war vor allem der Datenschutz. Auf das Internet wollte man sich lieber nicht verlassen – was wäre, wenn es mal ausfallen würde?

Tatsächlich bewährt sich das Internet gerade wieder mal vorzüglich. Überraschend und neu, ist das aber nur hierzulande.

Keines dieser „neuen“ Tools ist wirklich neu. Sie sind etabliert, bewährt und werden anderswo (China, USA, …) schon längst selbstverständlich eingesetzt.

„Aber Kinderkrankheiten haben die Sachen trotzdem noch, oder? Schließlich funktioniert ja nicht alles sofort reibungslos.“

Ein Addon installieren? Einen Account anlegen? Den Browser aktualisieren? Wenn diese „Hürden“ tatsächlich die Verwendung von digitalen Werkzeugen verhindern, ist das nicht nur eine lustige Randnotiz. Es zeigt wie rückständig viele von uns noch immer im Umgang mit digitalen Technologien sind.

Es bleibt zu hoffen, dass diese gesundheitliche Tragödie zumindest den einen positiven Effekt mit sich bringt: Dass sie die Mehrheit der Bevölkerung notgedrungen und schlagartig in die digitale Moderne katapultiert.

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