Extrinsische Motivation

Im Gegensatz zu dem, was ich gestern geschrieben habe: 

Manchmal können wir uns nicht selbst motivieren und finden keinen Anfang. Wir springen nicht über unseren Schatten. Hier ist die Angst zu scheitern so groß, dass sie die Sehnsucht nach Erfolg übertrifft.

In diesen Fällen kann es Sinn machen, wenn uns jemand ein bisschen beim Anschieben hilft. 

Belohnungen können der nötige Anschubser sein, um uns ins Tun zu bekommen. Zu dem intrinsischen Wunsch kommt also noch ein extrinsischer Bonus.  

Beim nächsten Mal ist der Bonus dann nicht mehr nötig, denn die Angst ist durch das Erfolgserlebnis kleiner geworden. Der Wunsch behält auch alleine die Oberhand. 

Allerdings müssen wir darauf achten, dass sich der Erfolg auch realistisch einstellen kann. Denn Rückschläge sorgen dafür, dass unser Bonus von Mal zu Mal größer werden muss. 

Inspiration, Motivation, Zeitverschwendung

Dieses Zitat ist von Chuck Close:

“Inspiration is for amateurs. The rest of us just show up and get to work. If you wait around for the clouds to part and a bolt of lightening to strike you in the brain, you are not going to make an awful lot of work. All the best ideas come out of the process; they come out of the work itself.”

Ich kenne Chuck Close nicht weiter. Ich weiß nur, dass er (ein wohl ziemlich erfolgreicher) Maler ist und diese tolle Aussage über Inspiration getätigt hat.

Das Gleiche gilt übrigens für Motivation.

Profis brauchen nicht inspiriert oder motiviert werden. Ihre Arbeit/Kunst an sich ist ihr Motiv und beim Tun kommen sie auch auf Ideen.

Die Zeit, die für bewusste Inspiration oder Motivation aufgewendet wird, ist verschwendet.

Besser ist es aufzustehen – oder sich hin zu setzen, je nach Tätigkeit – und seine Arbeit zu machen.

P.S.: Ausnahmen bestätigen die Regel: Artikel: Extrinsische Motivation