Widerstand

Anfangen und fokussiert dabei bleiben

Der schwierigste Teil der Arbeit ist es, uns täglich neu zu überwinden, unsere Arbeit zu tun, unserer Routine zu folgen. Den Teil des Widerstands, der aus Angst besteht, können überwinden indem wir uns auf kleine Schritte konzentrieren und Quantität vor Qualität stellen. Es geht darum einfach anzufangen, egal wie. 

Doch wie überwinden wir den Teil, der aus Prokrastination besteht? Entweder finden wir keinen Anfang, oder wir lassen uns von unwichtigem Firlefanz ablenken. Emails, Facebook, die Ablage, etc. 

Nach meiner eigenen Erfahrung wird die Angst vor dem Versagen, mit zunehmender Routine schwächer – auch wenn sie nie ganz verschwindet. Nach 240 Posts in Folge auf diesem Blog, habe ich langsam genügend Zuversicht, auch heute ein geeignetes Thema zu finden. 

Die Gefahr durch abschweifen oder hinauszögern (Prokrastination) nur oberflächliche, durchschnittliche Arbeit zu leisten, wird aber stetig größer. 

Heute fand ein Facebook-Live zwischen Seth Godin und Steven Pressfield statt – zwei meiner Helden – und sie haben das Thema kurz besprochen (ab 10:36). 

Die Antwort: Natürlich ist es schwer aber der Schlüssel ist unser Ziel. Bevor wir unsere Arbeitsroutine beginnen, sollten wir es uns vor Augen führen. 

  • Warum machen wir das? 
  • Für wen machen wir das? 
  • Was wollen wir erreichen? 
  • Warum ist das wichtig? 

Damit erinnern wir uns selbst an unsere Prioritäten. Wenn wir das tun, sei es einfacher, motiviert zur Sache zu gehen und auch fokussiert dabei zu bleiben.  

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Der schwierigste Teil der Arbeit

An jedem Tag aufs Neue steht jeder vor der gleichen Herausforderung, vor dem gleichen Kampf. Uns alle sucht immer wieder eine innere Stimme heim, mit Angst, Ausreden, Zögern, Ablenkung usw. Steven Pressfield nennt es „the Resistance“ – den Widerstand.

Der schwierigste Teil unserer Arbeit ist es jeden Tag anzufangen und etwas zu tun. Wer jeden Tag eine Seite schreibt, hat in einem Jahr genug Stoff für einen Roman. Wir sehen das Ziel vielleicht noch nicht am Ende des Tages. Vielleicht glauben wir, wir hätten nur wenig geschafft – vielleicht stimmt das sogar. Aber es ist ein weiterer Tag an dem wir unseren inneren Feind besiegt und uns hingesetzt haben um unsere Arbeit zu tun.

Bill Gates hat sinngemäß gesagt: „Nur zu leicht überschätzt man, was man in einem Jahr schaffen kann. Aber man unterschätzt, was man in zehn Jahren schaffen kann.“

Der Kampf gegen den Widerstand ist keine einzige epische Schlacht, für die man sich einmal rüsten kann. Sondern es ist der tägliche immer wiederkehrende Kampf im Kleinen.

Innovative Konzepte und Begeisterung helfen nur wenig diesen Kampf zu bestehen. Nötig sind vielmehr Professionalität, Ausdauer, Überzeugung und damit die Fähigkeit „langweilig sein“ zu können.

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