Emotionen

Schlechte Laune

Niemand will sie haben aber trotzdem überkommt sie uns immer wieder – schlechte Laune. Was können wir dagegen tun?

Mir erscheinen zwei Ideen besonders sinnvoll. Sie passen jeweils in andere Situationen.

  1. Lass den Gefühlen freien Lauf, begrenze es aber auf einen kurzen Zeitraum.
    Das heißt: Wenn du die Wut oder Traurigkeit fühlst, verdränge sie nicht sondern lass sie raus. Weine, Schreie, etc. Nach 5 Minuten solltest du aber merken, dass das Gefühl seinen Zweck erfüllt hat.
    (Idee von Alex aus diesem Video)
  2. Finde einen oder mehrere mentale Knöpfe, die dich in eine andere Stimmung versetzen. Das kann zum Beispiel ein Mantra sein, ein Lied, ein Foto o.ä.
    Wenn du daran denkst oder eine andere Prozedur durchführst, kann dir das helfen die „grauen Wolken“ zu vertreiben.
    (Vortrag von Stefan Frädrich zu dieser Methode)

Warum denn nun 2 Methoden?

Die Erste ist nicht in jeder Situation angebracht. Im Geschäftstermin, im Flugzeug, zusammen mit der Familie, da kann man die Gefühle nicht hemmungslos ausleben.

Wenn man jedoch allein ist, und die Möglichkeit hat, dann sollte man das durchaus in Erwägung ziehen. Es ist die ehrlichere der beiden Vorgehensweisen, denn sie zeigt vollen Respekt für die eigenen Gefühle.

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Disruption und ewige Bedarfe

Ich habe schon öfter geschrieben, dass sich das Geschäftsmodell nicht am Produkt ausrichten sollte, sondern am Nutzen für den Kunden. Zum Beispiel hier: Was ist dein Geschäft? 

In diesem YouTube-Video führt Dr. Mićić den Gedanken auf interessante Art zu Ende. 

Fokussiere dein Geschäftsmodell auf ewige Bedarfe! [Krisen-Chance 03] | Dr. Pero Mićić

Er rät dazu sich auf “ewige Bedarfe” zu konzentrieren. Diese sollten die grundlegenden Motive der Kunden sein und in aller Regel stammen sie aus einem Kreis von 7 Emotionen. 

Egal welches Geschäft, das Grundmotiv unserer Kunden besteht aus einer oder mehrerer dieser Emotionen.  

Disruption entsteht dann, wenn die gleiche Emotion auf andere Art (besser) geliefert wird. 

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Wofür stehst du?

In diesem Vortrag bei Greator erklärt Jörg Mosler, dass man als Unternehmen für etwas stehen sollte, um Mitarbeiter anzuziehen. [Wofür stehst du? So gewinnst du den Mut, deine Überzeugung zu kommunizieren // Jörg Mosler]

Aber dies gilt nicht nur für Unternehmer. Jeder der andere begeistern, mitnehmen, überzeugen möchte, braucht Emotionen.

Es genügt also nicht, sich immer im sicheren Mittelfeld aufzuhalten und mal hierhin, mal dorthin mit der Mehrheit zu treiben. Wer Enrollment möchte, muss sich klar positionieren und diese Position emotional kommunizieren.

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