Geduld

Wenig Spektakel, großer Effekt

Kleine, machbare Routinen werden gerne unterschätzt. Sie machen aber den Unterschied – das habe ich heute einmal mehr festgestellt.

Zufällig habe ich heute nachgezählt, und siehe da, ein Jubiläum. Zum 50. Mal in diesem Jahr, bin ich heute meine kleine Hausrunde gelaufen.

Die Strecke ist nicht schön, sie ist nicht lang, ich laufe nicht schnell. Mitten durchs Gewerbegebiet…

Aber man kann sie einfach abends noch schnell abspulen. Bei Regen ist da kein Matsch, es gibt Licht, bei Bedarf kann man sie kürzen oder verlängern, in 30 Minuten bin ich zurück.

Flexibilität und Machbarkeit ist ihre Stärken.

Und wo ist jetzt der Effekt?

Es sind für mich ca. 5,5km, in 30 Minuten für 350 kcal. Multipliziert mit 50, ergibt das 275 km, 25 Stunden und 17.500 kcal.

Falls man abnehmen möchte: Das sind ca. 2 kg pures Fett. Nicht mitgerechnet sind der moderate Nachbrenneffekt, und Muskelaufbau. Auch konditionell wirkt sich das spürbar aus.

Das alles funktioniert vor allem deshalb, weil es keinen zu großen Stress erzeugt. Zeitlich: 3 Mal pro Woche, 30 Min in moderatem Tempo, also niedrigem Puls, laufen, kriegt jeder hin. Die Streckenlänge ist für den Kalorienverbrauch nicht entscheidend.

Durch diese lockeren 30 Minuten hat man auch keinen Muskelkater, oder größeren Hunger. Das heißt der Effekt ist nachhaltig.

Zusammengefasst will ich folgendes sagen: Wer seinen Körper nachhaltig gesund und fit machen will, der braucht Mut zu unspektakulären, fast langweiligen Maßnahmen. An diesen muss man aber konsequent dran bleiben.

Einfachheit ist der Schlüssel.

Runde ist nicht ganz abgebildet, heute 1x öfter die Schleife, daher auch etwas länger.
Niedriger Puls und Dauer von ca 30 Min, machen die 350 kcal.

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Geduld mit uns selbst

Hartnäckigkeit und Konsistenz helfen in Bezug auf Vertrauen, dass wir uns langsam von anderen verdienen müssen.

Ähnlich ist es mit dem Vertrauen in uns selbst. Auch hier müssen wir geduldig sein. Egal wie motiviert wir sind, wir werden nicht alles sofort können, wir werden Fehler machen, Pläne anpassen oder sogar ganz verwerfen.

Das ist ok.

Die folgenden Angewohnheiten helfen, um im Angesicht des Scheiterns nicht den Mut zu verlieren.

Denke immer an Regel Nummer 6.
Wie faszinierend.

Oder – meistens ist das sogar ganz ohne Probleme möglich – wir können uns einfach Hilfe holen.

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Unberechenbare Kinder

Steven R. Covey spricht in seinem Buch, “Die 7 Wege der Effektivität für Familien”, von einem Beziehungskonto, auf das man möglichst oft einzahlen, und von dem man möglichst nie abheben sollte. 

Wer anderen gegenüber nachtragend, streng, herablassend oder sonst wie verletzend auftritt, der nimmt Abhebungen von diesem Konto vor. 

Wer sich empathisch, wertschätzend, hilfsbereit u.s.w. verhält, der zahlt ein.

Umso stärker wir dieses Konto negativ belasten, desto schwerer werden wir eine vertrauensvolle Beziehung mit diesem Menschen erreichen.

Meine eigene Erfahrung mit Kindern zeigt, dass wir vorher oft nicht erkennen, wie sich eine Handlung auswirken wird. Wir haben gute Absichten, trotzdem wird eine Abhebung daraus. Oder wir handeln gänzlich ohne Absicht, haben aber Glück und können eine Einzahlung verbuchen. Kinder scheinen unberechenbar zu sein. 

Viel stärker als bei Erwachsenen, müssen wir ihnen gegenüber aufmerksam sein. Erst mit genügend Erfahrung können wir sie ausrechnen. Daher ist die Zeit, die wir in den ersten Lebensjahren bewusst und aufmerksam mit ihnen verbringen, so außerordentlich wichtig.

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Kinder können sich alles erlauben

Wir wissen, dass wir ihnen mit Macht unseren Willen weder aufzwingen können, noch das wir es wollten.

Egal wie unverschämt und undankbar sie sich auch verhalten, wir reichen ihnen immer wieder die Hand.

Nur auf diese Art erlangt man Enrollment anstatt von Autorität. Manchmal ist es aber nicht nur einfach schwer, manchmal führt einen das an seine Grenzen.

Zu führen ohne Macht auszuüben und ohne aufzugeben ist eine der größten Herausforderungen des Lebens.

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Chinesischer Bambus

Chinesischer Bambus stellt unsere Geduld auf eine harte Probe. Wenn man ihn pflanzt passiert erst einmal gar nichts. Jedenfalls nichts Sichtbares. Für 4 Jahre sieht man nur einen kleinen Trieb. All unser Hegen und Pflegen scheint vergebens. 

Unter der Erde allerdings, bildet die Pflanze ein gewaltiges Wurzelwerk. Und im 5. Jahr schießt der Bambus plötzlich 25 Meter in die Höhe. Man kann förmlich beim Wachsen zusehen. 

Der chinesische Bambus kann eine passende Metapher für unsere Familien und Unternehmen sein. 

Auch hier kommt es auf Geduld an. Geduld ist nämlich gelebter Glaube. 

Es gilt einmal mehr: Niemals, wirklich niemals aufgeben

Die Geschichte habe ich von Stephen R. Covey aus “7 Wege zur Effektivität für Familien”.  

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