Was

Kenne dich selbst

Sich selbst gut einschätzen zu können, also ein realistisches Selbstbewusstsein zu haben, kann den Unterschied ausmachen.
Wir können nicht alle Software-Millionäre sein, Best-Seller-Autoren oder Social-Media-Stars.
Diese Dinge sind vielleicht einfach nicht unser Ding. Es steckt auch nicht in jedem von uns eine Superkraft, die wir nur finden müssten.
Hier beschreibt Gary Vee es in seiner kompromisslos, direkten Art: Gary Vaynerchuk über „Self-Awareness“

Gary zufolge sollten wir das machen, was wir am besten können, auch wenn das keine besonders angesagte Sache ist. Wenn wir weder risikofreudig sind, noch bereit, überdurchschnittlich viel zu arbeiten, dann sollten wir uns nicht einreden, wir müssten Entrepreneur sein. Dann sollten wir uns wohl einfach einen guten Job suchen.

Selbst wenn unser größtes Talent objektiv nur Durchschnitt ist, dann werden wir damit weitaus besser fahren als jemand mit einem Jahrhunderttalent, der auf das völlig falsche Pferd setzt.

Das heißt nicht, dass wir uns grundsätzlich für nicht gut genug halten sollen. Im Gegenteil. Wir müssen unsere Stärken und Schwächen kennen und sollten uns keinen Träumereien hingeben. Dann können wir auch aus mittelmäßigem Talent überdurchschnittlich viel machen.

Das Talent entscheidet nämlich nicht, entscheidend ist die Selbsterkenntnis.

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Leadership, Marketing und Change-Management

Diese 3 gehören zusammen. Sie ergänzen und bedingen sich. 

Leadership 

Anführer streben immer nach Veränderung. Change-Management ist also ihr bevorzugtes Werkzeug. Sie inspirieren ihr Team zu einer Kultur des Lernens und der Verbesserung.  

Es bedeutet aber auch, für seine Strategien einzustehen, andere mitzunehmen und sich so Vertrauen zu verdienen. Für das Marketing ist dies die ideale Ausgangsposition. 

Marketing 

Marketing bedeutet: Wandel möglich machen. Wenn wir unsere Zielgruppe für uns gewinnen und echtes „Enrollment“ schaffen, dann wird unser Change-Management-Prozess entscheidend profitieren. Erst durch die Unterstützung der Stakeholder haben wir den Rücken frei. 

Außerdem ist gutes Marketing eine Form von Leadership. Marketing bedeutet vorangehen und Verantwortung übernehmen durch mutige Annahmen und Versprechen.  

Change-Management 

Durch Wandel erreichen wir Fortschritt. Wen wir es uns zum Ziel machen, ständig nach Verbesserungen zu suchen, dann schafft das eine Kultur der Innovation. Auf unser Marketing kann sich das positiv auswirken, denn wir stehen für Optimierung und Vorwärtsdrang. Spannung und Vertrauen können die Folge sein. 

Unsere Führungsstärke kann auch profitieren. Wer führen will, muss ständig dazulernen und nirgends lernt man mehr als beim ständigen Hinterfragen der Prozesse und Produkte.  

Alle 3 Kategorien sind also nicht voneinander zu trennen. Für uns bedeutet das, dass wir Synergien ausschöpfen können, wenn wir uns auf alle gleichzeitig konzentrieren. 

Faszinierend ist außerdem, dass uns dieses Dreieck in vielen Lebensbereichen weiterhelfen kann – beruflich wie privat.

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Was ist dein Geschäft?

Die Meisten Menschen werden das problemlos beantworten können aber denken wir mal darüber nach.

Ist das gut so oder sollte unser Geschäft lieber etwas anderes sein?

Ray Kroc (Gründer von McDonalds) dachte er wäre im Hamburger-Geschäft und war zufrieden damit. Solange, bis er entdeckt hat, dass er besser im Immobiliengeschäft sein sollte.

Erst diese Strategieänderung verhalf dem Fastfood-Riesen zum Durchbruch.

In diesem Zusammenhang empfehle ich gerne den Film The Founder, über Kroc’s Weg vom einfachen Vertreter zum Gründer von „Amerikas neuer Kirche“.

Was andererseits passiert, wenn man eben nicht versteht was das eigene Geschäft sein sollte, hatte ich hier kurz am Beispiel der Eisenbahn angeschnitten. Sie dachten sie währen im Schienen-Geschäft, hätten aber lieber im Transportgeschäft sein sollen.

Wie sieht es mit lokalen Handwerkern aus. Sie sehen sich im Bäckerei-, Heizungsbau-, Malergeschäft und so weiter. Aus meiner Sicht sollten sie im Erlebnis-Geschäft sein.

Ich glaube die reine Leistung, wird über kurz oder lang von Industrie, Handel oder Online-Plattformen günstiger und verlässlicher erbracht werden. Das kulturelle Erlebnis jedoch – „Leute wie wir, kaufen Brot bei unserem Bäcker“ – das können diese nicht liefern.

Die Uhr tickt jedoch. Wer sich nicht um seine Kunden kümmert, verliert sie. Amazon ist bereits so etabliert, dass keine Kultur der Welt dagegen ankommt.

Sowie auch Ikea.

Sobald der schwedische Möbelhändler entscheidet, auch Maler-, Klempner-, Fliesenleger-, Elektrikerleistungen etc. anbieten zu wollen, ist das Privatkundengeschäft für kleine Handwerker verloren. Es überleben dann nur noch die Großen.

Wie man die Kultur positiv verändern kann habe ich hier auf Regional Digital geschrieben.

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Was, Warum und Wie

Was tun wir?
Warum tun wir es?
Wie tun wir es?

Das sind entscheidende Fragen, die uns allen sicher schon oft begegnet sind. Wir streben danach, interessante, hilfreiche und bedeutende Dinge zu tun, haben aber oft Probleme diese Dinge zu finden.

Obwohl alle drei W’s zusammengehören, fokussieren wir uns zumeist auf das „Was“.

„Ich möchte Menschen helfen (glücklicher, erfolgreicher, … zu sein). Was kann ich dafür tun?“

Schnell werden diese Überlegungen von kommerziellen Gedanken beeinflusst. Was verkauft sich am Besten? Nicht dass das unwichtig wäre, aber warum lenken wir den Blick nicht stärker auf das Wie?

Oft wird im „Wie“ eine Methode gesehen. Das Mittel zum Zweck. „Ich mache schnell hübsche Webseiten. Wie? Mit WordPress. Das ist aber auch nur ein verkapptes „Was“. „Was nutze ich um…?“

Tatsächlich sollte es beim „Wie“ nicht um Tools oder Methoden gehen sondern um die Qualität der Leistungserbringung. Qualität in Bezug auf was immer im jeweiligen Umfeld gefragt ist. Geschwindigkeit, Sorgfalt, Detailtreue, Individualität, Empathie etc.

Wir sollten die Sache gut machen statt nur etwas Gutes zu machen. Wie können wir die beste Version unseres Selbst sein?

Wer den Focus darauf legt alle Herausforderungen mit einer besonderen Einstellung anzugehen, der wird zwangsläufig überall herausragen. Auf das „Was“ wird es nicht mehr so stark ankommen.

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