Sinn

Die Suche nach dem Sinn

Stellen wir uns nicht alle hin und wieder die Frage nach dem Sinn?

Warum machen wir das hier eigentlich? Sollte ich vielleicht etwas anderes mit meiner Zeit anfangen? Mit welchen Handlungen tue ich etwas Sinnvolles für mich und die, die mir wichtig sind?

Ein guter Startpunkt ist die Frage nach der Art des „Spieles“, das wir gerade „spielen“.
Ist es ein endliches oder ein unendliches Spiel.
Manschaftssportarten sind endliche Spiele. Es geht ums Gewinnen und damit ist der Sinn gefunden.

Das Fußballspiel ist aber nur ein kleiner Ausschnitt des Lebens und das große Ganze (Leben) ist ein unendliches Spiel (auch, wenn es irgendwann endet).
Hier kann man nicht gewinnen oder verlieren. Das Ziel jedes unendlichen Spieles ist ganz einfach: immer weiter spielen.

Wie können wir im Leben „immer weiter spielen“?
Wie in unendlichen Spielen üblich, verändern sich auch im Leben ständig die Regeln, die Mitspieler, die Umgebung und so weiter. Veränderung ist allgegenwärtig und Stillstand gibt es nicht. Entweder wir verändern uns zum Guten oder zu Schlechten. Entweder wachsen wir, oder wir schrumpfen.
Der Sinn des Lebens ist also Wachstum.

Nun stellt sich die Frage, wo wir wachsen wollen. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. Zusammenfassend kann man sie aber alle zu einem von vier Bereichen zuordnen: Wohlstand, Wissen, Gesundheit und Freude.

Wenn wir also wieder einmal nach dem Sinn fragen, dann können wir für uns diese Bereiche analysieren.
Welcher von ihnen ist bei mir am kleinsten?
Sollte ich meinen Wohlstand steigern (Einkommen, Besitz, Rentenansprüche,…)?
Sollte ich wachsen indem ich lerne und mein Wissen steigere (dreidimensionales Wissen)?
Sollte ich mich körperlich weiterentwickeln (Eat, Move, Sleep)?
Sollte ich mehr Lebensfreude suchen (Familie, Freunde, Abenteuer, Hobbys,…)?

Je nach persönlicher Ausgangssituation ist das eine schwieriger oder nötiger als das andere.
Die richtige Wahl dürfen wir also immer selbst treffen.

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Die Suche nach dem Sinn

Vielleicht sollten wir sie an einem anderen Ort starten.

Dazu habe ich heute diese Formulierung aufgeschnappt:
„Meistens suchen wir nach sinnvollen neuen Tätigkeiten. Wie wäre es statt dessen, wenn wir Sinn in dem finden könnten was wir bisher tun? Das ist viel leichter.“

Ich bin überzeugt, dass das geht. Bisher habe ich geschrieben, wir sollten uns auf das „Wie“ konzentrieren. Dieser neue Blickwinkel ist aber äußerst wertvoll.

Ich glaube wirklich, dass wir in den meisten Tätigkeiten Sinn finden können. Wir führen sie aber nicht so aus, dass wir dem Sinn gerecht würden.

Ein „Warum“ zu suchen ist wichtig. Am Ende sind es aber nur die handfesten Taten, die echten Sinn schaffen. Vielleicht entspricht das Ergebnis dann nicht unserem Ideal, aber es ist ein Anfang. Beim nächsten Mal kommen wir näher und näher.

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Die wichtigste Frage von allen

Wozu ist das gut?

Viel zu oft, tun wir Dinge nur aus Reflex – wir laufen der Herde nach. Oder wir tun sie aus Gewohnheit – haben wir schließlich schon immer so gemacht.

Das ist ein großer Fehler, aus mehreren Gründen. Wenn wir nicht genau wissen warum wir etwas tun sollen:

  1. können wir nicht beurteilen, ob wir es wirklich gut machen,
  2. wissen wir nicht was wir dabei lernen können,
  3. werden wir möglicherweise nicht unser volles Potenzial einbringen, weil wir unsere Kreativität nicht vollständig nutzen.

Unsere Arbeit wird nur mittelmäßig sein und somit betrügen wir uns selbst und andere.

Vor jeder Sache die wir tun, zumindest wenn sie neu für uns ist, oder wichtig, sollten wir uns diese Frage stellen: Wozu ist das gut?

Auch für unsere Kinder ist das wichtig.

Wenn wir Eltern wollen, dass sie das Lernen (z. B. in der Schule) als sinnvoll begreifen, müssen wir ihnen beibringen nach diesem Sinn zu fragen.

Wozu ist es gut, dass ich diesen Text aus dem Buch abschreibe? Wozu ist es gut, das kleine Einmaleins zu lernen? Wozu ist es gut Englisch zu können?

Automatisch erklärt ihnen das meistens niemand. Für den Erfolg und die Motivation ist der Sinn aber entscheidend.

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