Ziele

Ziele und Strategien

Ziele sind wichtig für jede Unternehmung. Und die Strategien richten sich nach ihnen.  

Beide können sich ändern und vor allem am Anfang wird das der Fall sein. Die Voraussetzung dafür ist, dass sie regelmäßig hinterfragt werden. 

Für diesen Blog gilt das Gleiche. 

In den letzten Tagen haben sich meine Ziele und die Strategie des Blogs verändert. 

  1. Ich schreibe nun nicht mehr nur für mich. Ich möchte, dass auch andere Menschen meine Artikel lesen. 
  1. Ich habe zwei Kategorien zusammengefasst und daraus eine Neue gebildet. 
  1. Ich werde mich mehr um die Vermarktung der Artikel kümmern – in meinem Fall heißt das Reichweite suchen. 

Warum schreibe ich das? 

Ein Projekt das man nur für sich allein betreibt, ist ein Hobby. Ich habe nichts gegen Hobbys – Laufen ist mein Hobby – aber diesen Blog möchte ich professionell betreiben. Wenn ich an meinen Sport denke, dann glaube ich nicht, dass ich anderen damit von Nutzen sein kann. Bei meinen Artikeln denke ich das schon. 

Der Punkt ist nun der:  

Wenn man also erkannt hat, dass sich die Ziele verändert haben, dann muss man reagieren und Wege suchen, um ihnen näher zu kommen. Ein Ziel ohne Strategie ist nur ein Wunsch. 

Tatsächlich hatte ich das Ziel schon länger, doch ich habe es nicht umgesetzt (vgl. Anfangen und fokussiert dabei bleiben). Nobody is perfect.

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Erfolg gibt es nicht umsonst

Natürlich können wir es uns auch einfach gemütlich machen. Wir tun nur noch das was uns Spaß macht und genießen die Zeit. 

So kann man den Tag schon mal verbringen und ich gönne auch jedem seine Erholung. Wenn wir jedoch Erfolg haben wollen, dann müssen wir Opfer bringen. Erfolgreich wird man nicht durch die leichten Dinge. Sonst wäre jeder erfolgreich.

Wir müssen die Angst vor dem Scheitern überwinden. Wir müssen Zeit und Geld aufwenden. Wenn andere fernsehen, schlafen oder relaxen, dann arbeiten wir noch. Wir müssen auch Dinge tun, die uns vielleicht keinen Spaß machen, für das Ziel aber notwendig sind (Buchhaltung, Akquise, …). 

Im Erfolg glücklich ist man dann, wenn man diese Opfer bewusst erbringt, weil einem das Ziel wichtiger ist.  

Schon Napoleon Hill (in: Denke nach und werde Reich) hat daher seine Zieldefinition zweigeteilt. 

  1. Was will ich erreichen? 
  1. Was bin ich bereit dafür aufzubringen? 

Hier ist einer, der das verstanden hat: Interview mit Jürgen Klopp. Er bringt immense Opfer, was sein Privatleben angeht. Trotzdem weiß er, dass er seinen Traum leben kann. Und dafür ist er gerne bereit zu bezahlen. Die eigene Mission vor Augen, ist das aber kein Problem für ihn.

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Die Columbo-Methode

Das man dieses Vorgehen zur Methode machen kann, habe ich von Sebastian Glöckner, aus diesem tollen Online-Kurs erfahren. Bei ihm geht es zwar um Projektmanagement, aber wie meistens, kann man gute Werkzeuge im Leben auch an anderer Stelle verwenden. 

Die Columbo-Methode ist benannt, nach der Filmfigur “Inspector Columbo”, gespielt von Peter Falk. 

Kurz gesagt, funktioniert sie so: Verhalte dich wie Columbo!

Verkaufe dich unter Wert, stelle dich naiv und gib dem Anderen das Gefühl unter ihm zu stehen. Verhalte dich freundlich und zuvorkommend, fast schon unterwürfig. 

Dies führt dazu, dass uns der Andere gerne hilft. Er bekommt das Gefühl der Überlegenheit und nimmt die damit verbundene Verantwortung wahr, sich um uns zu kümmern. 

Columbo hat immer in elitären Kreisen ermittelt. Sein schäbiges Erscheinungsbild und sein kauziges Gehabe, waren Mittel zum Zweck. Auf diese Weise wurde er stets unterschätzt und die Täter wurden unvorsichtig. So konnte er selbst wohlhabende, mächtige Leute überführen, die glaubten sich alles erlauben zu dürfen. 

Bei uns geht es in der Regel nicht um Mordfälle. Aber auch wir sind zuweilen auf Unterstützung angewiesen. Hier kann uns diese Methode helfen. Wir sollten uns natürlich nicht dumm stellen. Es kann aber vorteilhaft sein, vor allem bei Unbekannten, eher tief zu stapeln und nicht mit unseren Titeln, und Erfolgen zu prahlen. 

Wenn wir die Menschen, deren Hilfe wir brauchen, einschüchtern, ziehen sie sich wohlmöglich zurück. Wenn sie aber erkennen, dass wir auf dem Boden geblieben sind und dass wir ihre Hilfe wirklich schätzen, dann werden sie uns diese auch gern gewähren. 

Im Gegensatz dazu: Nicht empfehlenswert ist diese Taktik dagegen in Verkaufs- oder Bewerbungsgesprächen. Hier wollen wir uns natürlich in unserer vollen Stärke präsentieren. Hier bitten wir nicht um Hilfe, sondern bieten etwas an. 

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Ziellos auf dem Weg

Die Frage nach langfristigen Zielen, begleitet viele Menschen für lange Zeit. Und nicht ohne Grund. Es ist höchst ineffizient, los zu laufen, ohne das Ziel zu kennen. 

Trotzdem müssen wir genau das tun.  

Hier hatte ich bereits argumentiert, dass es wenig effektiv ist, besondere Ziele “auf Teufel komm raus” definieren zu wollen. Man solle sich lieber darum kümmern, besonders gut zu agieren (auf das „Wie“ statt auf das „Was“ konzentrieren). 

Wer mit einem hohen Qualitätsanspruch in eine grobe Richtung geht, ist zumindest losgegangen. Wahrscheinlich findet er sein Ziel auf dem Weg – es wird klarer beim Tun. 

Auch wenn dieser Weg ineffizient lang ist. 

Wer aber wartet, bis das Ziel optimal ausformuliert ist, nur um dann auf einer effizienten Geraden dorthin zu gelangen, der wartet vielleicht für immer.  

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Immer weiter

Vor allem wenn viele komplexe Aufgaben anstehen, besteht die Gefahr, nicht mehr zu wissen wo man weiter machen soll. 

Bei einigen Teilschritten wartet man vielleicht auf Andere. 

Dies muss dann oft als Ausrede herhalten, wenn wir das Ziel aus den Augen zu verlieren und uns anderen, vielleicht sogar unwichtigen, Dingen zuwenden. Wenn wir aber einmal beginnen, unser Projekt schleifen zu lassen, kommen wir schnell in die Gefahr einer Abwärtsspirale. Wir führen dann nicht mehr, wir laufen hinterher. 

Aber: Es gibt immer etwas, das wir tun können! 

Und wenn es das “Erinnern” des Anderen ist, nachhaken, Hilfe anbieten, vielleicht persönlich statt immer nur per E-Mail. Oder wir verbringen die Wartezeit damit, uns alle Zusammenhänge noch einmal zu verdeutlichen. Das erhöht unser Verständnis, macht uns aussagefähiger und schneller. 

Wenn uns die schiere Anzahl unserer To-Dos überwältigt, sollten wir auch jetzt nicht verzagen. Wir können dann auf unseren Bauch hören um zu entscheiden wo wir anfangen oder wir machen es uns ganz einfach und starten auf der Liste bei Nummer 1. 

Übrigens: Bei allem Stress, der Unsicherheit und vielleicht auch Ärger sollten wir nie vergessen: Es gilt Regel Nr. 6!

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Was, Warum und Wie

Was tun wir?
Warum tun wir es?
Wie tun wir es?

Das sind entscheidende Fragen, die uns allen sicher schon oft begegnet sind. Wir streben danach, interessante, hilfreiche und bedeutende Dinge zu tun, haben aber oft Probleme diese Dinge zu finden.

Obwohl alle drei W’s zusammengehören, fokussieren wir uns zumeist auf das „Was“.

„Ich möchte Menschen helfen (glücklicher, erfolgreicher, … zu sein). Was kann ich dafür tun?“

Schnell werden diese Überlegungen von kommerziellen Gedanken beeinflusst. Was verkauft sich am Besten? Nicht dass das unwichtig wäre, aber warum lenken wir den Blick nicht stärker auf das Wie?

Oft wird im „Wie“ eine Methode gesehen. Das Mittel zum Zweck. „Ich mache schnell hübsche Webseiten. Wie? Mit WordPress. Das ist aber auch nur ein verkapptes „Was“. „Was nutze ich um…?“

Tatsächlich sollte es beim „Wie“ nicht um Tools oder Methoden gehen sondern um die Qualität der Leistungserbringung. Qualität in Bezug auf was immer im jeweiligen Umfeld gefragt ist. Geschwindigkeit, Sorgfalt, Detailtreue, Individualität, Empathie etc.

Wir sollten die Sache gut machen statt nur etwas Gutes zu machen. Wie können wir die beste Version unseres Selbst sein?

Wer den Focus darauf legt alle Herausforderungen mit einer besonderen Einstellung anzugehen, der wird zwangsläufig überall herausragen. Auf das „Was“ wird es nicht mehr so stark ankommen.

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Interessante Projekte

Wie kann man etwas erschaffen, was bleibt?

Etwas tolles, wertvolles, vielleicht sogar einzigartiges – auch für andere Menschen. Außerdem soll uns die Arbeit daran erfüllen, mit Stolz und gerne auch mit Spaß.

Meistens stellen wir uns die Lösung jetzt im beruflichen Bereich vor. Dazu müssen wir uns beweisen, bewerben und die Sache muss sich lohnen.

Das ist natürlich immer so, auch außerhalb des Jobs, aber nicht immer ist das so kompetitiv und monetär.

Interessante Projekte sind einfacher zu finden als wir oft glauben. In unseren Familien, mit unseren Kindern, mit Freunden, in Vereinen, anderen gemeinnützigen Organisationen oder in der lokalen Politik.

Auch hier können wir die Welt verbessern indem wir andere begeistern, verkaufen, netzwerken, organisieren und selbst Hand anlegen.

Der Erfolg kann gigantisch sein: Strahlende Kinderaugen, bleibende Erlebnisse mit Freunden, verbesserte Lebensbedingungen für die lokale Gemeinschaft.

Wer wirklich etwas Bedeutendes erschaffen will, der kann auch damit klein anfangen, in der unmittelbaren Umgebung.

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