Datenschutz

Video-Player einbinden ohne Cookies

Auf diesem Blog binde ich keine Videos direkt in die Seite ein. Mit einem iframe (ein HTML-Code) könnte man das unkompliziert machen – einfach bei YouTube kopieren, einfügen, fertig.

Auf diese Weise, wird aber beim Abspielen ein Cookie gesetzt, was dich, lieber Leser, weiterverfolgt. Deshalb beschränke ich mich hier auf den Link.

Wer aber dennoch Videos einbinden möchte und diese auch auf der Seite abspielen will, der braucht vielleicht eine einfache kostenlose Lösung.

Diese habe ich heute auf meinem anderen Blog (RegionalDigital) beschrieben.

Hier: Videos einbinden ohne fremde Cookies

Die ganz kurze Kurzfassung: Wir können Vimeo verwenden. In den Code des iframe, muss nur ein kurzer Tag eingefügt werden. Schon findet kein Tracking mehr statt.

Warum wir Datenschutz ernst nehmen sollten, hatte ich auch hier geschrieben.

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Was nutzt uns Marketern mehr Datenschutz

Aus unserer Sicht ist Datenschutz nervig. Er bedeutet Arbeit und leider oft auch Rechtsunsicherheit. Dazu kommt das Gefühl des Ausgebremst-Werdens. Wegen der umständlichen Gesetze, können wir die tollen technischen Möglichkeiten nicht nutzen, die der Rest der Welt hat. Wenn wir erfolgreich sein wollen, brauchen wir diese Daten. Da haben wir keine Wahl. 

Wirklich?  

Diese Sichtweise ist ein Fehler.  Persönliche Daten anderer Menschen zu respektieren (oder nicht), ist durchaus unsere Wahl. 

Immer mehr werden wir nun auch dazu gezwungen (Über die letzten Entwicklungen zum Privacy-Shield hatte ich hier schon geschrieben). Ich bin sonst nicht für Zwänge, aber hier scheint es nötig zu sein. 

Doch was könnte diese Situation Gutes für uns tun? Bereits des Öfteren habe ich Morgan/Barden und Ihr Buch “The Beautiful Constraint” erwähnt. Sie regen an uns stets zu fragen, wie wir aus Beschränkungen Vorteile ziehen können. 

Durch Propelling Questions:  

Wie können wir unsere Zielgruppe erreichen, ohne auf zweifelhafte Mittel wie Tracking und Remarketing zu setzen? 

Und durch “Wir können, wenn…” Antworten

Wir können das, wenn wir uns weniger um Datenanalyse kümmern und dafür mehr echtes Marketing machen.  

Das bedeutet wir suchen möglichst gute Lösungen für die Probleme unserer Zielgruppe – nicht eine möglichst gute Zielgruppe für unsere „Lösung“. 

Wenn wir die Beschränkung als Chance begreifen, können wir sowohl für unsere Kunden, als auch für uns selbst etwas Positives erreichen. 

Leichter gesagt als getan? 

Absolut! Das Umsetzen ist sehr schwer. 

Aber das was leicht ist macht jeder. Und was jeder macht ist nichts wert.

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Datenschutz ist anstrengend aber wichtig

Vor wenigen Tagen erreichte mich die Nachricht, das der Europäische Gerichtshof das EU/US-Privacy-Shield-Abkommen für unwirksam erklärt hat. [Hier mehr dazu]

Dies wird erneut viel Ärger große Unsicherheit und Anstrengungen für weite Teile der Online-Marketing-Branche bedeuten. Aber auch für Viele normale Firmen-Webseiten.

Kurz gesagt bedeutet die Entscheidung, dass man keinerlei personenbezogene Daten mehr bei US-Amerikanischen Unternehmen speichern darf, da die EU die allgemeinen Standards in den USA als ungenügend einstuft.

Facebook, Google, aber auch Email Dienstleister, darf man somit nicht mehr nutzen. Kein Facebook-Pixel, kein Google-Analytics und auch kein MailChimp.

Für diesen Blog hat das Auswirkungen auf den Newsletter-Versand. Du kannst meinen Blog abonnieren und dadurch täglich den neusten Artikel direkt als Email erhalten. Dafür nutzte ich bis heute MailChimp.

MailChimp selbst sichert zu sich an alle EU-Anforderungen zu halten und grundsätzlich glaube ich auch an die guten Absichten bei diesem speziellen Dienstleister. Aber die Entscheidung hat mich trotzdem noch einmal mehr ins Nachdenken gebracht. Warum das Risiko eingehen?

Als Ergebnis komme ich zu der Auffassung, dass ich auf diesen Service verzichten, und meinen Email-Versand jetzt selbst, mit einem WordPress-Plugin durchführen werde.

Sowieso, betreibe weder Remarketing, noch Analytics oder sonstiges Tracking mit meiner Seite – wozu auch, ich verkaufe nichts. Der einzige Dienstleister den ich nutze, ist mein Website-Hosting-Anbieter, mit Sitz in Deutschland.

Ohne spezielle Dienstleister (wie für den Mail-Versand) wird es komplizierter und unkomfortabler, allerdings ist es das wert. Der Schutz unserer Daten ist ein hohes Gut und wir sollten das nicht verwässern.

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