Wie wird man gut?

“Gut” ist ein relativer Begriff. 

Gut, im Vergleich wozu? Außerdem: gut, worin? 

Die Antworten sind für jeden anders und das Ziel ist auch für jeden unterschiedlich leicht zu erreichen. Vor allem aber wenn man ganz am Anfang steht, kommt es darauf an, wie viel Aufwand man bereit ist zu betreiben. 

Im Grunde gilt: Strenge dich effektiv und langfristig mehr an als die Anderen und du wirst vergleichsweise “gut” werden.   

Für einen 8-Jährigen ist das im Fußball noch relativ einfach. Wenn er jeden Tag 30 Minuten konzentriert an der Technik arbeitet und beim Training aufmerksam mitarbeitet, macht er weit mehr als sein durchschnittlicher Mannschaftskamerad. Der geht auch zwei Mal pro Woche zum Training, tut sonst aber nicht viel um besser zu werden. 

Wenn der gleiche Junge aber versucht, “gut” im Computerspiel zu werden, muss er schon mehr Zeit investieren – das machen sie nämlich alle. 

Wenn wir “gut” werden wollen, dann sollten wir also eine Sache wählen, für die die Anderen nicht zu arbeiten bereit sind. Weil es zu anstrengend ist, vielleicht auch manchmal langweilig. 

Was könnte diese Sache für uns Erwachsene sein? 

Was erfordert Fleiß und Anstrengung, die Andere nicht bereit sind aufzubringen?